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Die Malerei Peter Fassbenders untersucht das Verhältnis von Rationalität und Irrationalität in Bildstrukturen. Die Ergebnisse spielen eine untergeordnete Rolle. Nicht das WAS ist entscheidend, sondern das WIE.

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Netzwerke und Flowings – Malerei 2010 – 2014

Die künstlerische Arbeit Fassbenders umfasst neben Objekten (Kinetische Wandobjekte ), Raumarbeiten ( Pfeile, Winkel, weiche Pfeiler, Stühle, kinetische Videobänder und Raumstäbe, japanischer Garten )  und Skulpturen im öffentlichen Raum (Winkel und Doppelwinkel )  drei Werkgruppen mit Bildern:

1. Netzarbeiten 1, 2008 – 2010

2. Netzarbeiten 2, 2011 – 2013

3. Flowings – Farbflüsse, Aquarelle, 2014

Alle drei Werkgruppen zeigen die Auseinandersetzung mit kinetischen Prozessen auf Bildoberflächen.

Die Netzarbeiten 1 untersuchen den Zusammenhang von transparenten Gewebestrukturen und farbigen Untergründen. Die Schichtung schwarzer, weißer und grauer Netze überzieht die Bildfläche infolge von Interferenzen der Netze mit zufallsbedingten Farbe – Form – Strukturen, deren kinetische Wirkung im Zusammenhang mit der Bewegung des Betrachters in Erscheinung tritt. Die schwarz – weiß gezeichneten Raster – Netze repräsentieren statische Verhältnisse und pointieren so den realen Bewegungs – und Veränderungsprozess der Formstruktur.

Die Netzarbeiten 2 stellen eine erweiterte Fassung der Netzarbeiten dar. In ihnen  gehen zwei Systeme eine  Beziehung ein: ein malerisches und ein grafisches System.

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